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Unser neues Kindergartenjahr ist schon ein paar Wochen alt und ebenso wie das vergangene alles andere als gewöhnlich.

Corona hat uns über Monate hinweg beschäftigt und in dieser besonderen Zeit sind viele Dinge bewusster geworden und haben an Bedeutung gewonnen. Wir haben viele Kinder und alltägliche Abläufe sehr vermisst, wir mussten und müssen uns ständig auf Änderungen einstellen, die Kinder erfahren immer wieder neue Gruppenkonstellationen und vieles mehr. Werte und Normen, auf sich und andere Mitmenschen achten, Freundschaften, Gefühle - all das ist in den Vordergrund gerückt.

Schon in der Notgruppenzeit haben wir unsere Gefühlskiste - als eine Möglichkeit der Partizipation - eingeführt.

Jeden Freitag trafen wir uns, um anhand von Gefühlskarten zu besprechen, was uns gerade beschäftigt. Hier konnten die Kinder lernen, ihre Ängste, ihre freudigen Erlebnisse, ihr Unbehagen oder ihr Mißfallen zu äußern. Anfangs war das noch schwer, aber zunehmend wollten und konnten die Kinder differenzierter ausdrücken, was sie beschäftigt und bewegt. Geht es mir gut? Bin ich sauer, traurig oder nicht so gut gelaunt? Bin ich noch ein bisschen müde oder freue ich mich auf etwas ganz Besonderes?

Die Kinder lernen so ihre Gefühle in Worte zu fassen, anderen zuzuhören und auf sie zu achten. Und sie lernen auch, in sich hinzuhören und zu spüren. Gemeinsam mit den Kindern haben wir festgestellt, dass man Gefühle wie Freude, Wut, Trauer nicht nur fühlen, sondern auch sehen und hören kann. Mit den Gefühlskisten haben wir ein Medium eingeführt, das fester Bestandteil der Woche ist und helfen soll, dass Kinder sich mitteilen können, ihre Bedürfnisse äußern und ihr Recht einfordern können.  

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Einige Kinder kamen Ende Juli und im September neu zu uns. Wir haben ihnen Paten und Patinnen zugeteilt, die ihnen im Kindergartenalltag helfen möchten und sich gerade in der Anfangszeit um sie kümmern. 😊 Kinder lernen gern von Kindern und unsere Paten/-innen sind ganz stolz über die verantwortungsvolle Aufgabe. 

Wir möchten uns in diesem Kindergartenjahr mit den "Miteinander" intensiver befassen. Die letzten Wochen gab es oft den Begriff der Solidargemeinschaft, den wir ebenfalls wichtig erachten. Ohne eigene Bedürfnisse zu mißachten leben wir in einer Gemeinschaft, von der wir auch abhängig sind und die uns wichtig ist. Ein Gleichgewicht herzustellen -  zwischen eigener Identität und dem Recht, sich eigenständig zu entwickeln und zu entfalten auf der einen Seite und der Verantwortung und dem gelingenden Miteinander in der Gemeinschaft auf der anderen Seite, - halten wir für wichtig.

Unter dem Thema „Ich bin ich und wir sind wir“ werden wir Sozialkompetenzen der Kinder fördern und bewusst machen, Rollen innerhalb der Gruppe besprechen (neue Kinder, Tigerenten-Club, etc.) unsere Gefühle und Bedürfnisse besprechen. Wir werden aber auch unseren Körper mit allen Sinnen betrachten, uns selbst besser kennen lernen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen lernen. 

Das Thema wird uns im Kindergartenalltag immer wieder begegnen und in andere Themen wie St. Martin, Herbst usw. einfließen. 

Starten werden wir mit der Geschichte „Das kleine Ich-bin-Ich“ und schauen dann, wohin die Reise geht.

Nachrichten

Notbetreuung ab 26.04.2021

Ab Montag starten wir aufgrund des hohen Inzidenzwertes wieder in die Notbetreuung.

 

Aktuell verschicken wir die Info über unsere Kita-App mit der Bitte um Rückmeldung.

 

Weitere Infos zum Ablauf mit Homeschooling, Abholzeiten oder Mittagessen veröffentlichen wir zeitnah ebenfalls über die App.

 

Bleiben Sie gesund!

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Kindern mit ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Festtage und alles Gute für 2021!

Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!

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Wir nehmen Abschied...

Wir trauern um unsere langjährige Arbeitskollegin, stellvertretende Leitung und Freundin

Michaela Zimmerling

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Im November mussten wir plötzlich Abschied nehmen von unserer Kollegin Michaela.

Seit über 25 Jahren war sie unsere Kollegin, mit der wir viel erlebt und geteilt haben.

Als stellvertretende Leitung und Erzieherin im Kindergarten und im Hort prägte sie unsere Arbeit maßgeblich. Mit vielen der Kolleginnen war sie persönlich befreundet und wir verbinden so viele gemeinsame Erinnerungen, Gespräche und Erlebnisse mit Michaela.

 

Wir vermissen ihre positive und wertschätzende Art sehr und behalten sie in unserem Herzen. 

Der neue Elternbeirat wurde gewählt!

Bereits Ende September wurde per Briefwahl der neue Elternbeirat gewählt. Per App oder Aushang konnten Wahlvorschläge gemacht werden. Uns freut sehr, dass sich fast alle Elternbeiräte zur Wiederwahl bereits erklärt haben und zudem 3 neue Mitglieder gefunden wurden.

Zum Elternbeirat gehören (in alphabetischer Reihenfolge): Sabrina Bohn, Madeleine Büttner, Claudia Giegerich, Manuela Giegerich, Stefanie Franz, Sabrina Hellenthal, Daniela Lück (Vorsitzende), Carmen Markert, Jessica Ohnhäuser, Stefanie Schmitt, Michelle Ühlein und Ralf Unkelbach

"Das kleine Ich bin ich!" - im Kindergarten

Unser neues Kindergartenjahr ist schon ein paar Wochen alt und ebenso wie das vergangene alles andere als gewöhnlich.

Corona hat uns über Monate hinweg beschäftigt und in dieser besonderen Zeit sind viele Dinge bewusster geworden und haben an Bedeutung gewonnen. Wir haben viele Kinder und alltägliche Abläufe sehr vermisst, wir mussten und müssen uns ständig auf Änderungen einstellen, die Kinder erfahren immer wieder neue Gruppenkonstellationen und vieles mehr. Werte und Normen, auf sich und andere Mitmenschen achten, Freundschaften, Gefühle - all das ist in den Vordergrund gerückt.

Schon in der Notgruppenzeit haben wir unsere Gefühlskiste - als eine Möglichkeit der Partizipation - eingeführt.

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